Eine Visitenkarte wird angefasst, nicht nur angesehen. Deshalb entscheidet das Papier mehr über den Eindruck als das Layout – und kostet dabei erstaunlich wenig.
Grammatur: unter 300 Gramm wirkt billig
Alles unter 300 g/m² fühlt sich nach Beilage an. 350 g sind ein guter Standard, 400 g wirken spürbar wertiger und halten in der Geldbörse länger durch. Der Aufpreis von 300 auf 400 Gramm ist gering – das ist die günstigste Aufwertung, die es gibt.
Bilderdruck oder Naturpapier?
Bilderdruck ist gestrichen, die Oberfläche glatt. Farben und Fotos kommen brillant heraus, Schrift bleibt gestochen scharf. Naturpapier ist ungestrichen, leicht rau und saugender. Es fühlt sich hochwertig an und lässt sich beschreiben, dafür wirken Farben etwas matter.
Faustregel: Wer mit Bildern arbeitet, nimmt Bilderdruck. Wer Handwerk, Beratung oder Handschrift transportieren will, ist mit Naturpapier besser beraten.
Matt, glänzend oder Soft-Touch
Glänzende Kaschierung verstärkt Farben, zeigt aber jeden Fingerabdruck. Matt wirkt ruhiger und moderner. Soft-Touch ist eine matte Folie mit samtiger Oberfläche – der Effekt, den man sofort in der Hand spürt und der am häufigsten für Rückfragen sorgt: „Was ist das für ein Papier?"
Wann sich Veredelung lohnt
Spotlack und Heißfolienprägung heben einzelne Elemente hervor, etwa das Logo. Sinnvoll ist das, wenn die Karte sonst zurückhaltend gestaltet ist – ein ohnehin buntes Layout profitiert kaum davon. Beides braucht Vorlauf, für Eilaufträge ist es daher selten machbar.
Unser Rat
Bestellen Sie beim ersten Mal zwei Varianten in kleiner Auflage und vergleichen Sie sie in der Hand. Der Unterschied zwischen 350 g matt und 400 g Soft-Touch lässt sich nicht beschreiben, nur fühlen. Muster zeigen wir Ihnen gerne in der Waldgasse.
Sollen wir uns Ihr Projekt ansehen?
Rufen Sie an oder schicken Sie uns Ihre Datei – Sie bekommen in der Regel noch am selben Werktag eine Rückmeldung.


